Montagsdemos – Entweder wir ändern uns oder wir gehen unter

Zur Erinnerung, wir sind als breite überparteiliche Volksbewegung angetreten um mit unserem Protest ein Umdenken zu bewirken. Ein jeder konnte teilnehmen. Wir waren überparteilich und gesellschaftskritisch ausgerichtet. Wir wollten den Frieden erhalten und notwendige Veränderungen im Staat erreichen. Echte Bürger- und Basisdemokratie, Medienfreiheit und Meinungsfreiheit sowie notwendige soziale- und wirtschaftliche Veränderungen standen auf unserer Agenda. Und die Montagsdemos wurden im alten revolutionären verändernden Gedanken der Montagsdemos der DDR abgehalten. Diese Gedanken haben die Menschen beflügelt und angezogen.

Heute grenzen wir auf den Demos Menschen aus, schämen uns, weil da jemand vielleicht von Chemtrails sprechen könnte, sehen uns gehetzt um, ob nicht irgendwo ein “Rechter” dabei ist, der die Demo missbrauchen will und achten darauf, dass das Micro ja nicht an jemanden geht, der uns irgendwie “diskreditieren” könnte. Unsere Orgas in den einzelnen Städten distanzieren sich von allem und von jedem um nicht in ein schlechtes Licht zu geraten. In manchen Städten gibt es gleich mehrere Montagsdemos, in Konkurrenz zueinander, weil die Organisatoren in einem Ball der Eitelkeiten nicht miteinander können. Und das Ergebnis ist? Es bleiben die Menschen weg und ein guter Gedanke wird zu Grabe getragen.

Das darf so nicht weiter gehen!
Wir müssen zurück zu unseren Grundideen, müssen wieder laut offen, rebellisch und revolutionär werden. So, wie wir antraten. Gemeinsam statt gegeneinander muss wieder die Losung werden. Und an unsere Orgas, “wenn ihr es nicht schafft miteinander auszukommen oder mit dem Druck der Medien und der Öffentlichkeit fertigzuwerden, dann lasst andere ran, die sich das zutrauen”
Denn es darf uns nicht um persönliche Eitelkeiten gehen, sondern darum Veränderungen zu schaffen, die in unserem Land und von ihm ausgehend, für alle Frieden schaffen und zu dauerhaftem Frieden und Freiheit führen!

Walter Ehret

http://peacetrain.de/2014/05/30/montagsdemos-entweder-wir-aendern-uns-oder-wir-gehen-unter/