Viele Vermisste nach neuer Flüchtlingstragödie vor Lampedusa

Bei einem Schiffsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind Medienberichten zufolge mehrere Flüchtlinge ums Leben gekommen. 150 gelten noch als vermisst.

Foto: dpa

In den vergangenen Tagen waren Hunderte Migranten aus Nordafrika in Italien angekommen, die das gute Wetter für die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer genutzt hatten (Symbolbild)

In den vergangenen Tagen waren Hunderte Migranten aus Nordafrika in Italien angekommen, die das gute Wetter für die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer genutzt hatten (Symbolbild)

Rom. Nach einem erneuten Bootsunglück vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa gelten bis zu 150 Flüchtlinge als vermisst. Die italienische Marine barg bis Montagnachmittag sieben Leichen, wie der italienische Rundfunk berichtete. Insgesamt 240 Menschen wurden gerettet, nachdem ihr Boot gekentert war. Die Besatzung eines Bohrplattform-Schleppers hatte den Kutter, der kieloben im Wasser lag, hundert Seemeilen südlich von Lampedusa gesichtet und die italienischen Behörden alarmiert.

Erst am Montagmorgen hatte ein Patrouillenschiff der italienischen Marine 97 somalische Flüchtlinge aufgegriffen und nach Sizilien gebracht. Die Migranten, darunter 61 unbegleitete Kinder und zwei hochschwangere Frauen, waren bei der Überfahrt in Seenot geraten. Am Sonntag waren mindestens 40 Menschen vor der libyschen Küste bei dem Versuch ums Leben gekommen, Europa per Boot zu erreichen.

Seit Jahresbeginn erreichten nach Angaben des römischen Innenministeriums rund 25.000 Flüchtlinge Italien. Um Flüchtlingstragödien zu verhindern, patrouillieren Marine und Küstenschutz seit dem vergangenen Herbst verstärkt zwischen Libyen und Italien.

Viele Vermisste nach neuer Flüchtlingstragödie vor Lampedusa

Bei einem Schiffsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind Medienberichten zufolge mehrere Flüchtlinge ums Leben gekommen. 150 gelten noch als vermisst.

Foto: dpa

In den vergangenen Tagen waren Hunderte Migranten aus Nordafrika in Italien angekommen, die das gute Wetter für die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer genutzt hatten (Symbolbild)

In den vergangenen Tagen waren Hunderte Migranten aus Nordafrika in Italien angekommen, die das gute Wetter für die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer genutzt hatten (Symbolbild)

Rom. Nach einem erneuten Bootsunglück vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa gelten bis zu 150 Flüchtlinge als vermisst. Die italienische Marine barg bis Montagnachmittag sieben Leichen, wie der italienische Rundfunk berichtete. Insgesamt 240 Menschen wurden gerettet, nachdem ihr Boot gekentert war. Die Besatzung eines Bohrplattform-Schleppers hatte den Kutter, der kieloben im Wasser lag, hundert Seemeilen südlich von Lampedusa gesichtet und die italienischen Behörden alarmiert.

Erst am Montagmorgen hatte ein Patrouillenschiff der italienischen Marine 97 somalische Flüchtlinge aufgegriffen und nach Sizilien gebracht. Die Migranten, darunter 61 unbegleitete Kinder und zwei hochschwangere Frauen, waren bei der Überfahrt in Seenot geraten. Am Sonntag waren mindestens 40 Menschen vor der libyschen Küste bei dem Versuch ums Leben gekommen, Europa per Boot zu erreichen.

Seit Jahresbeginn erreichten nach Angaben des römischen Innenministeriums rund 25.000 Flüchtlinge Italien. Um Flüchtlingstragödien zu verhindern, patrouillieren Marine und Küstenschutz seit dem vergangenen Herbst verstärkt zwischen Libyen und Italien.