Rosa Luxemburg war in dieser Woche in Templin
Afrikaner gemeinsam als “Black&White” in der Templiner Waldhofschule gastierten, hatten sie eine in ihrer Mitte, die die Idee dieser Initiative im wahrsten Sinne des Wortes verkörpert. Und die einen großen Namen trägt: Kleines Mädchen tritt in die Fußstapfen von Rosa Luxemburg
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Als Deutsche und Afrikaner gemeinsam als “Black&White” in der Templiner Waldhofschule gastierten, hatten sie eine in ihrer Mitte, die die Idee dieser Initiative im wahrsten Sinne des Wortes verkörpert. Und die einen großen Namen trägt: Kleines Mädchen tritt in die Fußstapfen von Rosa Luxemburg

Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit
Kleines Mädchen tritt in die Fußstapfen von Rosa Luxemburg
Als Deutsche und Afrikaner gemeinsam als “Black&White” in der Templiner Waldhofschule gastierten, hatten sie eine in ihrer Mitte, die die Idee dieser Initiative im wahrsten Sinne des Wortes verkörpert. Und die einen großen Namen trägt.

Die kleine Rosa Luxemburg tourt mit ihrer Mama Eunice Lieberknecht (Zweite von rechts) und den anderen Mitstreitern der Initiative „Black&White“ durch die Schulen der Bundesrepublik.

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Die kleine Rosa Luxemburg tourt mit ihrer Mama Eunice Lieberknecht (Zweite von rechts) und den anderen Mitstreitern der Initiative „Black&White“ durch die Schulen der Bundesrepublik.
"Jambo bwana": Tanzen mit Roger aus Uganda.
Hellbraune Haut, schwarze Löckchen, dunkelbraune Augen: Das sieben Monate alte Mädchen ist unbestritten der Star an diesem Vormittag. Die Kleine quittiert das Wiegen auf dem Arm mit einem freundlichen Lächeln und strahlt die vielen Kinder an, denen sie in der Templiner Waldhofschule begegnet, die ihr zuwinken oder sie streicheln. Gerade stellen sich die Grundschüler im Kreis auf, um mit Roger aus Uganda und Eunice aus Ghana von der Initiative „Black&White“ zu afrikanischen Rhythmen zu tanzen. Eunice ist die Mama von Rosa, die mit vollem Namen Rosa Luxemburg heißt.

Ein Name, den ihr Vater Wolfgang Lieberknecht ausgesucht hat. Er hatte „Black& White“ unter dem Eindruck der ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen und Hoyerswerda Anfang der 1990er Jahre ins Leben gerufen. An rund 100 Schulen in Deutschland ist der Verein jedes Jahr mit Trommeln, Tänzen und Vorträgen zu Gast. Und seit zwei Monaten sind auch die Französischlehrerin Eunice und ihre Tochter Rosa Luxemburg dabei. „Sie ist unser allerbestes Argument gegen den Rassismus“, sagt Lieberknecht.

Wolfgang Lieberknecht will mit seiner Initiative über soziale Ungerechtigkeit und Kriege, über die Ausbeutung von Menschen und Natur informieren. So ist der Name für seine Tochter, die er im Sinne der Internationalistin Luxemburg erziehen will, durchaus Programm. Er soll aber keine Bürde sein. „Wie sie damit umgeht, kann sie später selbst entscheiden. Vielleicht möchte sie auch einfach nur Rosa sein“.

Er erzählt den Waldhofschülern über Kinderarbeit und Rüstungsexporte. Dieser Aktionstag ist Bestandteil der Festwoche zum zehnjährigen Jubiläum der „Schule für alle“, das mit verschiedenen Veranstaltungen noch bis Freitag gefeiert wird.
http://www.uckermarkkurier.de/templin/kleines-maedchen-tritt-in-die-fussstapfen-von-rosa-luxemburg-066775905.html

Hakuna matata? Von wegen! Das Projekt „Black and White“ bringt Trebbiner Oberschülern die Probleme Afrikas näher – „Ohne afrikanische Rhythmen gäbe es keine moderne Musik“, sagte Wolfgang Lieberknecht, der einzige Weiße unter den ansonsten afrikanischen Musikern, die aus Ghana, Uganda, der Elfenbeinküste und dem Kongo stammen. Ohne Afrika gäbe es auch keine Handys und Autos, weil die Rohstoffe von dort kommen. „Afrika ist reich an Bodenschätzen. Trotzdem ist es der ärmste Kontinent, ……Um das zu ändern, reist die Gruppe „Back and White“ durch ganz Deutschland, besucht im Jahr um die 100 Schulen und wirbt für ihr Projekt. Dazu gehört auch der Versuch, Schulen in Deutschland und in Afrika miteinander in Verbindung zu bringen.

Hakuna matata? Von wegen!
Das Projekt „Black and White“ bringt Trebbiner Oberschülern die Probleme Afrikas näher



Von Hartmut F. Reck
Trebbin – Musik verbindet. Und heiße Rhythmen bringen (fast) jeden zum Tanzen und zum Fröhlichsein. So ging es auch gestern Vormittag in der Aula der Oberschule Trebbin zu. Die afrikanisch-deutsche Gruppe „Black and White“ heizte den Schülern kräftig ein. Kaum einen hielt es auf dem Stuhl. Am Ende tanzten fast alle durch den Saal zu „Hakuna matata“ („alles kein Problem“) und waren schon mal positiv auf den bevorstehenden Projekttag eingestimmt.
„Ohne afrikanische Rhythmen gäbe es keine moderne Musik“, sagte Wolfgang Lieberknecht, der einzige Weiße unter den ansonsten afrikanischen Musikern, die aus Ghana, Uganda, der Elfenbeinküste und dem Kongo stammen. Ohne Afrika gäbe es auch keine Handys und Autos, weil die Rohstoffe von dort kommen. „Afrika ist reich an Bodenschätzen. Trotzdem ist es der ärmste Kontinent, weil er von den Industriestaaten ausgeplündert wird“, umriss der Journalist und Ökonom die vielfältigen Probleme, unter denen Afrika zu leiden hat.
Die Fakten, mit denen Lieberknecht dann die Schüler konfrontierte, sind erschreckend: Acht von zehn Afrikanern arbeiten für weniger als 1,50 Euro am Tag. Jede Stunde verhungern 300 Kinder. Deshalb müsse die Welt dringend verändert werden, appellierte der Projektleiter an die Schüler. In einer Demokratie müsse man durch eigenes Engagement dafür sorgen, dass die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Den Grund, warum dies größtenteils nicht passiert, sieht Lieberknecht darin, dass „die meisten keine Ahnung haben von Afrika“. 


Um das zu ändern, reist die Gruppe „Back and White“ durch ganz Deutschland, besucht im Jahr um die 100 Schulen und wirbt für ihr Projekt. Dazu gehört auch der Versuch, Schulen in Deutschland und in Afrika miteinander in Verbindung zu bringen. Mit Internet und Skype ist das technisch kein Problem, wie Lieberknecht sagt, der mit Eunice aus Ghana verheiratet ist. Sie leitete anschließend den Tanzkurs. Weitere Angeboten waren Gesang, Gespräche und trommeln. Dazu hatte die Gruppe 80 Trommeln mitgeb