Der Verfassungsstreit in Kurhessen (1850)

Anlass dazu war der Konflikt um das Kurfürstentum Hessen (Hessen-Kassel). Kurfürst Friedrich Wilhelm I. (1802–1875) und sein Minister Ludwig Hassenpflug (1794–1862) hatten in einem Staatsstreich die Verfassung außer Kraft gesetzt. Das kurhessische Offizierskorps weigerte sich jedoch, das verhängte Kriegsrecht durchzusetzen.

Die Regierung in Kassel rief den Deutschen Bund zu Hilfe. Während dieser mit Mehrheit für eine Intervention zugunsten des Kurfürsten stimmte, lehnte Preußen ab. Kurhessen gehörte seit März 1850 zur Erfurter Union. Preußen ließ Truppen an der Grenze zu Kurhessen aufmarschieren. Inzwischen rückten Streitkräfte aus Bayern und Österreich in Kurhessen ein. Sie besaßen das Mandat des Deutschen Bundes. Daraufhin überschritt preußisches Militär die Grenze zu Hessen. Bei Bronnzell nahe Fulda kam es im November 1850 zu einem Scharmützel zwischen bayerischen und preußischen Einheiten, in dem die Bayern die Oberhand behielten.

http://www.hdbg.eu/koenigreich/web/index.php/themen/index/herrscher_id/3/id/32

und:

http://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-200603227774/1/ra0004_UB.pdf

File:136 leuchtkugeln nr 17.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Wilhelm_Hartwig

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