Syrien: Türkische Unterstützung für Islamisten erinnert an Völkermord von 1915

 

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Wir erfahren mehr über die abscheulichen Verbrechen der sogeannten Rebellen in der syrischen Grenzstadt Kesab. Diese Stadt wurde am 23. März von mehreren Rebellengruppen, darunter al-Nusra und Sham al-Islam, erobert. Die Bewohner waren grausamsten Massakern schutzlos ausgeliefert.

Wie BosNewsLife berichtet, wurden 80 Bewohner der hauptsächlich von Christen bewohnten Stadt getötet. Mindestens 13 davon wurden enthauptet.

Rund 3.000 Menschen sind geflohen. Einige Dutzend Familien sollen in der Stadt geblieben sein. Diese wurden von den Freiheitskämpfern als Geiseln genommen.

Der Barnabas Fund in Syrien versucht die schlimme Lage der Familien zu verbessern. Die Menschen, die mit leeren Händen flüchten mussten, sollen mit dem Nötigsten versorgt werden.

Auch ist der Barnabas Fund darüber besorgt, dass die Türkei, welche “auf der Seite der Rebellen steht”, die islamistischen Kämpfer mit Geld versorgt. Zudem habe die Türkei “Hunderten von islamistischen Militanten erlaubt, letzten Freitag die Grenze zu übertreten, um Kesab anzugreifen.”

Das Armenische Nationale Komitee sagte dazu: “Seit Monaten haben wir die internationale Gemeinschaft von der bevorstehenden Bedrohung durch extremistische ausländische Kämpfer gegen die christliche Minderheit in Syrien gewarnt.” Das Armenische Nationale Komitee von Amerika (ANCA) versuchte den amerikanischen Präsidenten Barack Obama zu drängen, den Nato-Partner Türkei zu stoppen. Sie “erleichtern Angriffe von ausländischen Kämpfern, die von denUSA als Terrorgruppen bezeichnet werden.”

Der ANCA sagte weiter, dass die türkische Unterstützung für die Islamisten eine “grauenvolle und bittere” Erinnerung an die Ermordung von 1.5 Millionen armenischen und assyrischen Christen durch die Türkei in den Jahren 1894 bis 1923 ist.

http://de.ibtimes.com/articles/26845/20140409/syrien-t-rkische-unterst-tzung-f-r-islamisten-erinnert-an-v-lkermord-von-1915.htm

Türkei setzt kaum deutsche Islamisten auf Weg nach Syrien fest

Direkt aus dem dpa-NewskanalBerlin (dpa) – Die Türkei hat bislang nur in Einzelfällen Islamisten aus Deutschland auf ihrem Weg in den syrischen Bürgerkrieg aufgehalten und zurückgeschickt. Aus dem Jahr 2013 seien weniger als zehn Fälle bekannt, in denen die Behörden Dschihadisten nach Deutschland abgeschoben hätten. Das erklärte das Bundesinnenministerium auf eine Anfrage der Linksfraktion. Seit längerem gibt es Kritik aus Europa, die Türkei tue zu wenig gegen die Durchreise ausländischer Kämpfer ins Nachbarland Syrien.

http://www.sueddeutsche.de/news/service/extremismus-tuerkei-setzt-kaum-deutsche-islamisten-auf-weg-nach-syrien-fest-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-140208-99-00364