Das Schweigen brechen

borderline-europe ist als gemeinnütziger Verein unabhängig von politischen Parteien oder Regierungen. Unsere Arbeit ist als Akt des zivilen Widerstands gegen die Abschottung der EU und ihre tödlichen Folgen gedacht. Ziele sind die umfassende Information der Öffentlichkeit, die Vernetzung europäischer Initiativen und die Lobbyarbeit auf nationaler- und EU-Ebene.

Die täglichen Dramen
17.04.2014, Wiener Zeitung

Kein Push-Back: Strengere Regeln für Frontex

Ihr Ziel ist es, die Außengrenzen der Europäischen Union zu schützen, doch in welchem Rahmen darf sich die Grenzschutzagentur Frontex eigentlich bewegen? Am Mittwoch stimmte das EU-Parlament für neue Vorgaben, an die sich die Grenzschützer beim Umgang mit Flüchtlingsbooten künftig halten müssen. Damit soll sichergesetellt werden, dass Opfer von Menschenhandel und vor allem Minderjährige besonderen Schutz erhalten.

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Region(en): Europäische Union


17.04.2014, Der Standard

Italiens Innenminister: “Lassen nicht Tausende im Meer ertrinken”

Gegen wütende Proteste der Lega Nord hat Italiens Innenminister Angelino Alfano am Mittwoch im Parlament die Operation “Mare nostrum” verteidigt. “Wir sind ein ziviles Land und lassen nicht Tausende im Meer ertrinken”, sagte Alfano, während die Lega-Abgeordneten Schilder mit der Aufschrift “Minister für illegale Einwanderung” in die Höhe hielten.

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Region(en): Italien / Malta


17.04.2014, TAZ

Dauerhafter Notstand

Unerträgliche Unterkünfte, keine staatliche Unterstützung: Dass Flüchtlinge in Italien anders aufgenommen werden können, zeigen lokale Initiativen.

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Region(en): Italien / Malta


17.04.2014, brf

Mehr Flüchtlinge aus der Ukraine

Die politische Krise veranlasst viele Menschen, die Ukraine zu verlassen. Allein im März suchten 66 Ukrainer in Belgien Asyl. Das sind mehr als im gesamten letzten Jahr.

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Region(en): Europa


16.04.2014, w2eu

Izmir: Weitere 8 Flüchtlinge tot gefunden, 5 werden noch vermisst

Das Boot, welches in der Nähe des Bezirks Menderes sank, beförderte 16 Flüchtlinge. Unter den Toten sind eine Mutter und ein kleines Mädchen zwischen 4-5 Jahren. Die meisten von ihnen scheinen aus Syrien zu kommen.

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Region(en): Griechenland / Türkei


16.04.2014, Der Tagesspiegel

Der Oranienplatz ist überall

Nicht nur in Berlin wird spätestens seit dem Camp auf dem Oranienplatz über Flüchtlinge debattiert: In ganz Europa kämpfen Betroffene mit teils illegalen Methoden für ein besseres Leben.

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Region(en): Deutschland, Europa


16.04.2014, Mitteldeutsche Kirchenzeitung

Lampedusa in der Wüste von Arizona

Hierzulande schauen wir auf das Mittelmeer und auf Lampedusa, aber Migrantenströme gibt es auch woanders. In den USA haben rund 6 000 Flüchtlinge seit 1998 beim Versuch des Grenzübertritts von Mexiko in die USA ihr Leben verloren.

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Region(en): Amerika, Weltweit


16.04.2014, DW

Europa-Abgeordnete für mehr Flüchtlingsschutz

Das Europaparlament in Straßburg hat höhere Schutzstandards für Flüchtlinge an den europäischen Seegrenzen beschlossen. Kein Flüchtlingsboot darf künftig einfach zur Umkehr gezwungen werden.

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Region(en): Europäische Union


16.04.2014, IRIB

Libanon besorgt über den Zustrom syrischer Flüchtlinge

Das libanesische Innenministerium hat sich am Dienstag besorgt über den Zustrom syrischer Flüchtlinge in das Land geäußert. „Die syrischen Flüchtlinge bilden 27 Prozent der libanesischen Einwohner, während diese Zahl in Jordanien 10 Prozent und in der Türkei 4 Prozent beträgt”, sagte Libanons Innenminister Nouhad Al Mashnoug am gestrigen Dienstag in Beirut.

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Region(en): Asien


16.04.2014, Borderline Sicilia

Borderline Sicilia erhält Alexander Langer Preis 2014

Das wissenschaftliche Komitee der Alexander Langer Stiftung hat entschieden, seinen diesjährigen Internationalen Preis “Alexander Langer” an den Verein “Borderline Sicilia onlus” zu vergeben. Die Preisverleihung findet am 4. Juli im Rahmen des dreitätigigen “Euromediterranea”-Treffens in Bozen (Südtirol) statt (3.-5.7.2014). Daran wird auch der Partnerverein borderline-europe mit einem Vertreter teilnehmen.

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Region(en): Italien / Malta


16.04.2014, APA

Pirker: Frontex darf nicht zum Handlanger der Schlepper werden

EU-Parlament beschließt “Lehre aus Lampedusa” – Neue Regeln für die Überwachung der Seeaußengrenzen. “Damit haben wir eindeutige Regeln, dass Flüchtlinge, die auf See in Lebensgefahr sind, natürlich gerettet werden müssen. Gleichzeitig ist auch klar definiert, unter welchen Bedingungen Migranten wieder in die Ausgangshäfen eskortiert werden müssen”, erläutert Pirker.

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Region(en): Nordafrika, Europäische Union, Europa


16.04.2014, Radio Dreyeckland

“Weniger Migration, mehr Gas und Benzin” – Europas Politik in Libyen

„Tausende Flüchtlinge vor Italien gerettet“ – so oder ähnlich lauteten kürzlich die Schlagzeilen in allen deutschen Medien. Das Bild das dabei entsteht, ist das von einer edlen, auf Hochdruck arbeitenden Küstenwache, die die Menschen von ihren überfüllten und maroden Booten in Sicherheit befördert. Doch das Beispiel Libyen zeigt, dass die Prioritäten woanders liegen (…) Den „Ansturm“ der Flüchtlinge gar nicht erst aufkommen zu lassen, ist das klare Ziel der EU.

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Region(en): Nordafrika, Europäische Union


16.04.2014, BBC

Auf einem Hügel, mit Sicht auf Europa

Der Grenzzaun rund um das spanische Hoheitsgebiet von Melilla ist alles, was die MigrantInnen davon trennt, Europa zu betreten. In den letzten Wochen, so die dortigen Behörden, hat eine menschliche “Lawine” von MigrantInnen versucht den verstärkten Grenzzaun zu erklimmen.

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Region(en): Nordafrika, Europa


15.04.2014, Pro Asyl

EU-Parlament stimmt über Regelungen für Frontex ab

Das Europäische Parlament wird am 16. April 2014 über die so genannte Seeaußengrenzenverordnung abstimmen. Mit der Verordnung werden Zurückweisungen von Flüchtlingen auf eine scheinbar legale Grundlage gestellt.

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Region(en): Europäische Union


15.04.2014, ISKU

Flüchtling an südkurdischer Grenze ermordet

Auch an der Grenze zwischen Rojava und der Türkei kam es am Morgen des 15. Aprils zu einem Angriff auf kurdische Flüchtlinge. In der Nähe der nordkurdischen Stadt Cizîr (Cizre) wurden zehn Flüchtlinge, die gegen 5 Uhr morgens die Grenze passierten, durch das türkische Militär festgesetzt und u.a. mit den Gewehrkolben verprügelt.

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Region(en): Griechenland / Türkei


15.04.2014, Deutsche Welle

“Migrant Files”: Die Flüchtlingsopfer der EU

Zahlreiche Flüchtlinge sind bei dem Versuch europäisches Hoheitsgebiet zu erreichen, gestorben. Jetzt hat eine Gruppe europäischer JournalistInnen in Erfahrung gebracht, dass der Reiz der EU mehr Opfer fordert, als bisher angenommen.

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Region(en): Europa, Weltweit


15.04.2014, Deutschlandradio Kultur

Grüne kritisiert Abschottung der EU

Flüchtlinge können die “Festung Europa” kaum noch erreichen, bemängelt die grüne Europa-Politikerin Ska Keller. Sie begrüßt aber, dass das Europäische Parlament heute verbindliche Seenot-Rettungsregeln für den Umgang der Grenzschutzorganisation Frontex mit Flüchtlingsschiffen verabschieden soll.

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Region(en): Europäische Union


15.04.2014, clandestina

Ein Toter nach Verfolgung durch Küstenwache in der Ägäis

Ein Mann hat bei der Verfolgung von einem Boot, welches undokumentierte MigrantInnen beförderte, durch ein Schnellboot der Küstenwache, sein Leben verloren. Der Mann wurde bei der Verfolgung des Bootes erschossen.

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Region(en): Griechenland / Türkei


15.04.2014, Tiroler Tageszeitung

Erneut hunderte Flüchtlinge vor Sizilien gerettet

Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer nach Italien reißt nicht ab. Rettungskräfte brachten in der Nacht auf Dienstag 257 Migranten in Sicherheit. Die Flüchtlinge waren mit zwei kaum seetüchtigen Booten unterwegs und wurden von der italienischen Marine nach Sizilien überstellt, berichteten italienische Medien. 18.500 Bootsflüchtlinge seit 2014

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Region(en): Italien / Malta


15.04.2014, Deutschlandfunk

Ansturm auf die “Festung Europa”

Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla sind Ziel vieler afrikanischer Flüchtlinge. Jenseits des Zauns, in Marokko, warten sie in Camps auf ihre Chance, den schwer gesicherten Sperranlagen zu überwinden, um in Europa ihr Glück zu suchen. Auf beiden Seiten der Grenze werde mit ihrem Elend Politik gemacht, kritisieren Menschenrechtler.

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Region(en): Spanien, Nordafrika

http://www.borderline-europe.de/

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