Unsere Baron Münchhausen-Medien erzählen uns ein ukrainisches Lügenmärchen, und jeder der bis vier zählen kann, kann das durchschauen! Und sie rechtfertigen das Blutvergießen durch eine illegale – vom Volk abgewählte – Regierung gegen Menschen, die für die demokratische Verfassung und ihr Recht eintreten, von der Regierung regiert zu werden, die die Mehrheit der Ukrainer gewählt hat. Die westliche und vor allem US-Großmachtpolitik richtet sich aber nicht nur gegen die Ukraine oder Russland, sondern gegen uns: Wir sollten wegen der selbst erzeugten Spannungen mit Russland Fracking, Atomkraft und eine Steigerung der Rüstungslasten hinnehmen. Zur Freude des militärisch-industriellen Komplexes und der in ihm investierten Banken.

Die „demokratische“ Eingliederung der Ukraine in den EU-Nato-Block war gescheitert. Sie wird jetzt mit Gewalt vollzogen; damit nicht jedem offensichtlich wird, dass der Westen hier verfassungswidrige Gewalt organisiert oder unterstützt, wird Russland und besonders Putin als Urheber aufgebaut und zum Sündenbock gemacht! Und fast alle Medien beten das nach, getreu der Methode, man muss ein Lüge nur so oft wiederholen, bis alle sie als war annehmen.

Die mit massiver Unterstützung des Westens organisierte „organgene Revolution“ enttäuschte die Erwartungen der ukrainischen Bürger. Die vom Westen hochgejubelten Politiker, wie Timoschenkow erwiesen sich als unfähig und zerstritten sich im Kleinkrieg untereinander. Sie erwiesen sich als Parteien der Oligarchen, nicht weniger als ihre Rivalen. Sie verloren die Wahlen gegen die Partei, die sich gegen eine einseitige Westbindung aussprach und vor allem in den Industriegebieten im Osten des Landes unterstützt wird.

Der Westen – und vor allem dabei die USA – investierte  Milliarden, um die Opposition gegen die gewählte Regierung zu stärken, um sie zu Fall zu bringen. Durch die Demonstrationen und am Ende massive Gewalt wurde die legale Regierung vertrieben und eine nicht vom Volk gewählte Regierung an die Macht gebracht: Sie besteht vor allem aus den Parteien, die die demokratischen Wahlen verloren hatten.

Wen wundert es, dass sich die Regionen nun gegen diese Regierung wehren, die sich abgewählt hatten und dagegen, dass die von ihnen verfassungsgemäß gewählte Regierung gestürzt wurde. Das aber wird überhaupt in unseren Medien nicht erwähnt, das alles soll Putins Werk sein. Damit diffamiert man diejenigen, die ihre demokratischen und verfassungsmäßigen Rechte verteidigen und rechtfertigt den Einsatz von massiver Gewalt gegen sie.  Die deutschen Medien machen sich mitschuldig am  Blutvergießen und zeigen einmal mehr, dass sie nicht für Demokratie und Menschenrechte eintreten, sondern Organe westlicher – und vor alle US-amerikanischer – Großmachtpolitik sind. Die richtet sich nicht nur gegen Länder wie die Ukraine oder Russland, sondern gegen uns selbst: Wegen der Spannungen mir Russland, so fordern die USA, sollen wir in Europa jetzt Atomkraft und Fracking akzeptieren und höhere Rüstungsausgaben – trotz Verschuldungen – was nur auf Kosten der Sozialleistungen gehen können. Wie im Kalten Krieg nutzen die im Westen herrschenden Eliten jetzt wieder die Angst vor Russland, um Oppositionsbewegungen gegen ihre Politik zu diffamieren und die Bevölkerung zu spalten. Der tief in die Gesellschaft und die Politik eingefressene militärisch-industrielle Komplex freut sich, große Aufträge winken! Auf Kosten der sozialen Menschenrechte.

Wir brauchen alternative und möglichst internationale Netzwerke, Informationskanäle und Kanäle, um dieser Gewaltpropaganda, die wirkt, entgegentreten zu können und Demokratie und Menschenrechte gegen die im Westen herrschende Politiker und Medienmacherschicht verteidigen zu können. Es gilt keine Zeit mehr zu verschwenden, um das aufzubauen, denn das geht nur, wenn viele das tun, viele Teams bilden können und es kostet Zeit.

Wolfgang Lieberknecht (Initiative: Wir wollen keinen Krieg)

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