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Vorschlag für einen Aufruf an Politik und Bürger, sich jetzt gegen eine weitere Verschärfung der Konflikte zu engagieren, Gewalt und Krieg auszuschließen und friedliche Lösungen voranzubringen, die den verschiedenen Interessen gerecht werden!

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Die Sowjetunion schenkt am 4. Dezember 1959 der UNO die Bronzeskulptur “Schwerter zu Pflugscharen” von Jewgeni Wutschetitsch. Blick auf die Skulptur vor dem UNO-Gebäude. Quelle: BUNDESREGIERUNGonline/Bernd Kühler

Wir fordern die Politiker aller beteiligten Staaten auf, insbesondere die der Ukraine, Russlands und der Nato-Staaten die seit dem Ende des Kalten Krieges erreichte Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen Russland und dem Westen nicht weiter zu gefährden und nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen. Wir sollten uns als Partner sehen, die gemeinsam für eine friedliche und gerechte Welt zu sorgen haben, nicht als Gegner und Feinde. Angesichts der wachsenden sozialen Not, der Armut und auch des Klimawandels brauchen wir heute unsere ganze Energie für die Zukunft der Bürger dieser Erde! Wir dürfen die Energien nicht in Konfrontation, Gewalt und Kriege verschwenden. Gerade die jüngsten Kriege zeigen doch einmal mehr, dass mit Gewalt und Krieg für die Menschen nichts zu erreichen ist, außer Tod, Leid und Zerstörung. Wir sollten den Ländern, deren Länder durch Krieg und Gewalt zerstört worden sind, bzw. noch werden, jetzt helfen, wieder einen Weg zum Frieden und zu Sicherheit zu finden, anstatt neue Kriege zu provozieren.

All jetzt aufgekommenen Streifragen dürfen nur mit friedlichen Mitteln diplomatisch gelöst werden, wir fordern alle Staaten auf, den Einsatz von Gewalt für sich auszuschließen und keine Vorwände zu organisieren, um den Einsatz von Gewalt zu rechtfertigen. Der UN-Sicherheitsrat allein darf völkerrechtlich den Einsatz von Gewalt im gemeinsamen Interesse genehmigen. Das ist in den vergangenen Jahren  immer wieder missachtet worden! Wir fordern jetzt, dass sich die Staaten strikt an diese in der UN-Charta vereinbarte Regelung halten!

Wir fordern die Bürger auf, sich der häufig einseitigen und konflikt-fördernden Berichterstattung entgegenzustellen, sich selbst umfassend zu informieren und mit ihrer Umgebung ins Gespräch zu kommen, um eine Einheit der Gesellschaft gegen die Konfrontation und die Eskalation hinzubekommen. Wir wollten uns mit Leserbriefen auch in den örtlichen Medien Gehör verschaffen. Wir fordern auch dazu auf, erst einmal die Fehler der eigenen Seite in dem Konflikt zu untersuchen, denn die können wir ändern und so zur Entspannung beitragen.

Wir fordern auf, sich lokal und regional zu vernetzen, möglichst schnell Nachrichten auszutauschen, die man häufig über die gängigen Medien nicht bekommt und an möglichst vielen Orten öffentliche Mahnwachen zu organisieren für die Verteidigung des Friedens.

Wir fordern auf, Bildungsveranstaltungen zu organisieren, um unser Verständnis als Bürger von der schwierigen Situation zu vergrößern und auch mit den jeweiligen Bundestagsabgeordneten der Wahlkreise ins öffentliche Gespräch zu kommen, was sie für die Sicherung des Friedens machen können. Wir sollten selbst dazu auch selbst als Bürger Vorschläge für friedliche Lösungen erarbeiten.

Wir fordern dazu auf, die Zusammenarbeit mit hier lebenden Menschen aus Russland und der Ukraine zu suchen, mit deutsch-russischen oder deutsch-ukrainischen Freundschaftsinitiativen oder Städtepartnerschaftsinitiativen und – wenn möglich – auch mit Menschen und Gruppen in Russland und der Ukraine, um Meinungen und Informationen auszutauschen und Vertrauen aufzubauen zwischen den Bürgern und Lösungen zu fördern, die unser aller Frieden sichern.

Wir versuchen, von den Kräften, die sich in diesem Sinne für die Erhaltung des Friedens engagieren wollen, den bundesweiten Nachrichten- und Meinungsaustausch zu organisieren, Bildungsveranstaltungen, um zentral mit guten Referenten Wissen aufzubauen für die Organisation lokaler und regionaler Treffen.

Vorschlag von Wolfgang Lieberknecht, Initiative Black&White e.V.