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Die heutige Weltordnung ist hervorgegangen aus den Zielen, die die Anti-Hitlerkoalition festgelegt hatte, um genug Kräfte mobilisieren zu können, um den deutschen Griff nach der Weltherrschaft abzuwehren. Dafür mobilisierten die kriegsführenden Mächte die Soldaten und die Gesellschaften!  Sie wurde auf Drängen vor allem des US-Präsidenten Roosevelt in der Atlantik-Charta festgeschrieben, die dann von immer mehr Staaten unterschrieben wurde. Das Ziel des Krieges war danach nicht, so das Versprechen an die Völker, die Vorherrschaft bestimmter Mächte – etwas der USA, Englands oder Russlands – durchzusetzen, sondern eine gleichberechtigte Welt aufzubauen, in der die Völker von Rüstungslasten befreit werden sollten, in der es keinen Krieg mehr gibt, weil ein System weltweiter Sicherheit geschaffen wird. Alle Völker der Welt müssten auf den Einsatz von Waffengewalt verzichten. Den gewaltsam besetzten Ländern (wie auch Kolonien) wurde die Unabhängigkeit versprochen, und alle Menschen sollten frei von Not und Furcht leben können. Und zwar weltweit.

Hier die Atlantik-Charta, die von den USA und England ausgearbeitet worden ist und die dann von der UdSSR und vielen weiteren Ländern unterschrieben wurde, die sich der Anti-Hitler-Koalition anschlossen:

„Die Atlantik-Charta vom 14. August 1941 in der deutschen Übersetzung:

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und Ministerpräsident Churchill, als Vertreter der Regierung Seiner Majestät im Vereinigten Königreich, erachten es als ihr Recht, einige allgemeine Prinzipien der Politik ihrer Länder bekanntzugeben, Prinzipien, auf deren Verwirklichung sich ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft der Welt gründen.

Ihre Länder streben keinerlei Bereicherung an, weder in territorialer noch in anderer Beziehung.

Sie wünschen keinerlei territoriale Veränderungen, die nicht im Einklang mit den in voller Freiheit ausgedrückten Wünschen der betroffenen Völker stehen.

Sie achten das Recht aller Völker, sich jene Regierungsform zu geben, unter der sie zu leben wünschen. Die souveränen Rechte und autonomen Regierungen aller Völker, die ihrer durch Gewalt beraubt wurden, sollen wiederhergestellt werden.

Sie werden, ohne ihre eigenen Verpflichtungen außer Acht zu lassen, für einen freien Zutritt aller Staaten, der großen wie der kleinen, der Sieger wie der Besiegten, zum Welthandel und zu jenen Rohstoffen eintreten, die für deren wirtschaftliche Wohlfahrt vonnöten sind.

Sie erstreben die engste Zusammenarbeit aller Nationen auf wirtschaftlichem Gebiete, eine Zusammenarbeit, deren Ziel die Herbeiführung besserer Arbeitsbedingungen, ein wirtschaftlicher Ausgleich und der Schutz der Arbeitenden ist.

Sie hoffen, dass nach der endgültigen Vernichtung der Nazi-Tyrannei ein Frieden geschaffen werde, der allen Völkern erlaubt, innerhalb ihrer Grenzen in vollkommener Sicherheit zu leben, und der es allen Menschen in allen Ländern ermöglicht, ihr Leben frei von Furcht und von Not zu verbringen.

Dieser Friede soll allen Völkern die freie Schifffahrt auf allen Meeren und Ozeanen ermöglichen.

Sie sind von der Notwendigkeit überzeugt, dass aus praktischen wie aus sittlichen Gründen alle Völker der Welt auf den Gebrauch der Waffengewalt verzichten müssen. Da kein Friede in Zukunft aufrechterhalten werden kann, solange die Land-, See- und Luftwaffen von Nationen, die mit Angriff auf fremdes Gebiet gedroht haben oder damit drohen können, zu Angriffszwecken benutzt werden können, halten sie bis zur Schaffung eines umfassenden und dauerhaften Systems allgemeiner Sicherheit die Entwaffnung dieser Nationen für notwendig. Ebenso werden sie alle Maßnahmen unterstützen, die geeignet sind, die erdrückenden Rüstungslasten der friedliebenden Völker zu erleichtern.[3]“

http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Charta

Annahme durch Interalliierten Rat am 24. September 1941[Bearbeiten]

In seiner 2. Sitzung im St. James’s Palace in London am 24. September 1941 nahm der Interalliierte Rat die allgemeinen Grundsätze der Atlantik-Charta mit folgender Entschließung an (deutsche Übersetzung):[4]

„Die Regierungen Belgiens, der Tschechoslowakei, Griechenlands, Luxemburgs, der Niederlande, Norwegens, Polens, der Sowjetunion und Jugoslawiens und Vertreter General de Gaulles, des ‚Führers der Freien Franzosen‘, haben von der Erklärung Kenntnis genommen, die der Präsident der Vereinigten Staaten und Premierminister Churchill für Seiner Majestät Regierung des Vereinigten Königreichs kürzlich abgegeben haben. Sie geben hiermit ihre Zustimmung zu den allgemeinen politischen Grundsätzen, die in jener Erklärung niedergelegt sind, und ihre Absicht bekannt, nach besten Kräften mit daran zu arbeiten, sie zu verwirklichen.“

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